Rösti raus aus dem Bundesrat
Der Klimastreik fordert die Vereinigte Bundesversammlung auf, den amtierenden Umweltminister und früheren Präsidenten von Swissoil und auto-schweiz aufgrund seines Engagement für die Zerstörung der Umwelt abzuwählen. Zudem hat Rösti angekündigt, dass die Schweiz aus der wichtigen “Koalition der Hochambitionierten” austrete.

Umweltminister Albert Rösti, gegen dessen Wahl vor einem Jahr der Klimastreik lautstark protestierte, hat seit seinem Amtsantritt gegen den Widerstand der lokalen Bevölkerung und Landwirt:innen den Ausbau der Autobahnen durchgewunken und unter Missachtung des Volkswillens den Wolf zum Abschuss freigegeben. Trotz deutlicher Annahme des Klimaschutzgesetzes und nach einem Katastrophenjahr will Rösti für die nächsten Jahrzehnte weitere fossile Kraftwerke bauen lassen.
“Die fossile Lobby darf keinen Sitz mehr im Bundesrat haben. Wenn den Parlamentarier:innen den Erhalt unserer Lebensgrundlage am Herzen liegt, dann wählen sie am Mittwoch Albert Rösti ab”, sagt Lina Vogt aus Bern.
Ausserdem hat Rösti am gestrigen Sonntag angekündigt, dass die Schweiz aus der wichtigen “Koalition der Hochambitionierten” austrete. Diese war zentral für den Erfolg des Pariser Abkommens. “Die Schweizer Bevölkerung hat sich deutlich zum Pariser Abkommen und zur 1.5-Grad-Grenze bekannt. Dieser Austritt kommt einem klimapolitischen Hochverrat gleich”, meint Jonas Kampuš aus dem Zürcher Oberland.